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Freitag, 11. März 2011

FLCL Review


FLCL bzw. FOOLY COOLY oder auch FURI KURI ist war nicht gerade neu, aber so eine tolle Serie(OVA) hat auf jeden Fall ein Review verdient.
Zur Story: Naota ist 12 Jahre alt, versucht jedoch sich so erwachsen wie möglich zu benehmen. Er ist gelangweilt vom täglichen Leben, bis eine Frau namens Haruko Haruhara auftauch und ihn mit ihrer gelben Vespa anfährt, ihn auf den
Mund küsst
(was Naotas ältere Freundin Mamimi natürlich sehr entsetzt) und ihm anschließend mit ihrem Bass eins überzieht. Doch dabei bleibt es nicht.
Aus der Beule, die das ganze mit sich zog kommt ein Roboter, den Mamimi als Gott anbetet  und eine Roboterhand, die gegeneinander kämpfen.
Das ist zwar nur der Anfang des Wahnsinns, aber mehr muss ich glaube ich nicht erzählen.


Eine Story,die sich sehr seltsam anhört,doch genauso seltsam ist der Anime auch. Er lässt sich nicht wirklich in ein Genre einordnen. Ruhige,eher romantische Szenen wechseln sich mit Actionstellen oder Szenen ab,in denen man lange nach einem Sinn sucht. Manchmal findet man diesen aber auch,wenn man richtig darüber nachdenkt. Es ist clever gemacht,dass dieser Nonsens zwar zur Story selten beiträgt, sie aber in ihrem Verlauf nicht stört und außerdem noch ganz lustig ist.

Auch die Animationen sind sehr abwechslungsreich.Von Mangagrafik bis South Park-Stil ist fast alles dabei,was man in Trickfilmen bisher gesehen hat.Die Bewegungen und vor allem die Action- und Kampfszenen sind sind super und sehr flüssig animiert.


Die Charaktere muss man zwar nicht alle mögen, jedoch sind sie sehr interessant
und keinesfalls stereotypisch. Gut ist auch die Entwicklung von Naota, der ja
anfangs eher gefühlskalt wirkt, aber später regelrecht auftaut zu beobachten. Haruko, bei der man nicht so wirklich weiß ob sie gute oder böse Absichten hat,habe ich mit ihrer durchgeknallten Art sofort ins Herz geschlossen. Nur über die offensichtliche Verbindung von Mamimi zu Naotas Bruder,der in Amerika lebt hätte ich gerne mehr  erfahren.

Eine weitere Besonderheit dieses Werkes ist der Soundtrack, der komplett von der japanischen Band the pillows beigesteuert wurde.Das sind sowohl kraft- wie auch gefühlvolle Alternativerock Hymnen, die großes Ohrwurmpotenzial haben. Die Musik passt perfekt zur tollen Amosphäre.Insgesamt hat dieser Anime es meiner Meinung nach verdient als Meisterwerk bezeichnet zu werden. Es sind zwar nur sechs Episoden a 25 Minuten aber es lohnt sich FLCL anzuschauen. 
EUER NIITRO
(hier noch ein AMV)

 





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